Aktion Rote Hand – der Red Hand Day

Die Aktion „Rote Hand“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von zahlreichen Kinderhilfswerken wie World Vision oder UNICEF, die sich gegen die Ausbeutung von Kindern als Soldaten richtet.
Inhalt dieses gemeinsamen Projektes ist es, seinen Handabdruck mit roter Farbe auf einem Blatt zu manifestieren und anschließend den eigenen Namen und das persönliche Statement gegen Kindersoldaten dazu zu schreiben.

Im Herbst des Jahres 2016 entschlossen sich die Schülersprecher der fünf Gymnasien im Altenburger Land diese Aktion gemeinsam an ihren jeweiligen Schulen durchzuführen,
anschließend wurde geplant und vorbereitet. Das Geld für die nötigen Farben und Papiere erhielt die Schülervertretung vom Jugendforum Altenburg, das dem Antrag einstimmig zustimmte.
In den letzten Januar- und den ersten Februarwochen wurde die gemeinsame Aktion am Roman-Herzog-Gymnasium in Schmölln, am Seckendorff-Gymnasium in Meuselwitz, sowie an den drei Altenburger Gymnasien, dem Lerchenberggymnasium, dem Spalatingymnasium und dem Friedrichgymnasium, durchgeführt. An manchen Schulen wurde ein spezieller Tag dafür ausgewählt, an anderen konnte man sein Statement über eine ganze Woche gestalten. Dabei entstanden beeindruckende 1.359 Red Hand´s mit zu großen Teilen sehr persönlichen Botschaften dabei.

Im Anschluss wurden die Ergebnisse und somit die Statements der Schüler von der Schülervertretung im Landratsamt in Altenburg, im Schmöllner Stadtrat, sowie im Seckendorff-, im Lerchenberg-, und im Friedrichgymasnium präsentiert und ausgestellt.

Neben dem Wunsch nach dem vollständigen Ende der Ausbeutung von Kindern als Soldaten konnten die Jugendlichen so ihrer Forderung nach mehr politischer Partizipation Ausdruck verleihen.

Beim Jahresempfang der Landrätin Michaela Sojka, im März 2017, gab es abschließend die Möglichkeit einen Teil der Werke an Finanzministerin Heike Tauber, Minister Wolfgang Tiefensee (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) und Bundestagsabgeordneten Frank Tempel zu übergeben, die das Projekt dann in ihre jeweiligen Institutionen mitnahmen. So gelangte die Aktion „Rote Hand“ der Gymnasien des Altenburger Landes bis in den Bundestag.

Ein besonderes Dankeschön geht an die vielen Helfer und Unterstützer die es möglich gemacht haben, die gemeinsame Aktion zu realisieren und natürlich an alle die mit ihrem Handabdruck ihrer Stimme Gewicht verliehen haben und hoffentlich weiter Gewicht verleihen.

Fördersumme: 41.50 €

Antragsteller: Valentin Rühlmann im Namen der Kreisschülervertretung der Gymnasien

Antragsbegleiter: Marie Luise Birnstingl

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